Freitag, 17. April 2009

Dummes Zeug

Die Anfänge von Blogeinträgen sind immer das Komplizierteste, wenn man sie sinnvoll und nicht zu doof haben möchte. Deshalb hier mal keiner.

Doppelstunde Physik! Die erste nach den Ferien und nach der Rückgabe der verunglückten Arbeit.
„...Na ihr Demonstranten?“,
begrüßte Herr Aufdemkamp uns verschmitzt grienend. Er finde es ja gut, dass wir das gemacht haben.
„In der Schule kursiert das Gerücht, ich hätte euch angestiftet.“
Noch ein verschmitzter Blick -
„...Ist mir recht.“
Es müsse tatsächlich etwas passieren, besonders in den Fachräumen, wie er’s schon vor einer Weile gesagt hatte. Und dass Frau Sehrt gesagt habe, dass das nicht so wär - das sei unwahr. Ha! Keiner seiner Physikkollegen sei der Ansicht, dass in Holland ausreichend Möglichkeiten zum Experimentieren und selbiges nicht so wichtig und - zusammenfassend: Frau Sehrt hat keine Ahnung von der Physik-Situation. Ha!

Ebendiese Sehrt war dann anschließend in Englisch durchaus zu Späßen aufgelegt: Sie ließ sich erst auf Vor- und Zurückgeh-Spielchen ein und sah sich anschließend gezwungen, sich zu erklären.
„Ich weiß gar nicht, wieso ich hier dummes Zeug mit dir mach!“

Auch Frau Kolm machte mal wieder dummes Zeug etwas Lustiges: Nämlich eine erneute Umräumaktion von Tischen! Dieses Mal jedoch nicht bei uns, sondern im Ausweichraum der 11a. Auf eine Bemerkung Thees’, sie lebe so ihre innenarchtitektische Ader aus, benutzte sie dann das Wort „gemein“ - in lustigem naujoksschen Quängelton.

Quängeln tat Herr Seidel nicht, nur ziemlich viel Musik vorspielen. Bodo Wartke! So gingen dann die zwei wochenfinalen Stunden auch erfreulich flott um.

Und jetzt noch abschließende Worte, damit es wenigstens einen Schluss gibt, wenn schon der Anfang fehlt:
Herr Kücks ließ vor dem Beginn der ersten Stunde vernehmen, dass er etwas von Jürgen wolle, das ihm „wichtig“ sei. Das Problem: Jürgen war heute nicht da. Und heißa! das war Herrn Kücks selbstverständlich gar nicht so sehr recht... Auuusgerechnet, wo er etwas von ihm... Kann ja wohl nicht... Und so, man versteht schon.
(Jetzt Schluss.)

Dienstag, 24. März 2009

Sammelpost VIII

Jetzt stehst du auf der Stelle, was isn das? - Weil ich da draufsteh. - Thees zu Hendrik und Herr Aufdemkamp zu Thees, weil Hendrik sich auf seinem Skateboard nicht bewegte, als Thees am Seil zog

Ich würd auch lieber Profifußballer werden, müsst ich mich damit nich beschäftigen. Aber das is vorbei. - Herr Aufdemkamp findet Fußball toller als Physik, sich für ersteres jedoch zu alt

Ich muss euch noch ein bisschen volldröhnen! Mit Stoff! - Frau Bertram

Das is so toll, da schließt sich der Kreis, is geil! - Frau Bertram freut sich über Chemie

Wie viel Prozent des Eises befinden sich da? - Neunzig. - Von hundert! - Wedemeyer-Frage, Antwort, geniale Wedemeyer-Ergänzung

Oh la la la la! - Frau Nothmanns Superduper-Version von “Oh la la!”

Naaain, iech geb mierr iemmerr die Schuld, aberr das iest falsch, was Rebecca gesagt hat! - Frau Nothmann hat’s eben doch drauf

Du biest ein Schlietzohrr, Andreas! - Frau Nothmann wiederholte diese Anschuldigung circa 20 mal, weil sie nicht verstand, dass und wie der Bezichtigte seine Hausaufgaben gemacht hatte

Man kann niech alles kennen, ne? - Frau Nothmann

Statt a hab ich die Erkenntnis eingesetzt. - Herr Baumann variiert

Wenn man zwei linke Daumen hat, kann man keinen Nagel in die Wand schlagen. - Jürgen

Jürgen, man hört deine Stimmeeeee! - Herr Sohns fordert Jürgen indirekt zum Stillsein auf


Und dann war da noch...
...Herr Wedemeyer, der Raphaelas Frage, ob sie die Beschriftungsaufgabe auch im Heft machen dürfe, mit der Begründung verneinte, dass das Abzeichnen viel zu lange dauern würde
...Frau Kolm, die sich mitten im Unterricht bekreuzigte
...Frau Bertram, die darüber jammerte, dass Frau Bernstorff von ihren ehemals grünen Haaren wisse - wegen dieser unserer Seite
...Frau Bertram, die uns erzählte, dass eigentlich Frau Kolm in unserer Klasse die Hosen anhat und nicht sie
...Frau Bertram, die sich freute, dass sie eine Stunde mehr bei uns hat als Frau Kolm
...Kai, der auf dem Seminarfach-Wahlbogen zwei Mal Religion ankreuzte
...Anja, die buchstäblich 15 Euro das Klo runterspülte
...Frau Nothmann, die die Maus verkehrt herum (Tasten zum Körper) in der Hand hielt und sich wunderte, dass das da am Laptop alles nicht so klappte, wie sie wollte
...Elias, der Katharina für Frau Hahn andonnerte, ob sie Angst vor ihm habe

Die fabelhafte Welt der Mme Nothmann

Dieser Blogeintrag ist der wundervollsten Französischlehrerin der Welt gewidmet. Und man nehme bitte „wundervollsten“ wörtlich.
Unsere Frau Nothmann gab nämlich heute wieder einiges Herzerwärmendes von sich - wofür wir sie ja auch so lieben.
Mit einem geträllerten
„Derr Schlühsseeeeel, derr Schlühsseeeeel!“
ging es los, weiter mit
„Ihrr werrdet die Bezahlung davon haben!“
Folgend:
„Es währr schön, wenn jederr siech ein biesschen überranstrengen würrde!“
Dann war Stephen mit seinen Hausaufgaben (oder irgendwas anderem, so genau ließ sich das nicht deuten) ein wenig überfordert, worauf Frau N. triumphierte:
„Aaah, das iest aberr schade! Da hab iech diech wohl errwiescht!“
Und der letzte O-Ton für heute:
„Keine Tierrquälerei will iech hierr miet euch betreiben!“

Ein Hoch, nein, mindestens zwei oder drei, auf Frau Nothmann!

Freitag, 20. März 2009

Das Physikmassaker

Eieiei - da war aber jemand schlecht gelaunt heute in der 1. Stunde.
Dieser jemand heißt "Aufdemkamp". Der zugehörige Grund "Ergebnis der 11d-Physikarbeit". Und wenn man dieses betrachtet, kann man ihm die Laune noch nicht einmal wirklich verübeln. Denn der Notendurchschnitt der Klasse war sage und schreibe
4,3 - in Worten: vier Komma drei.
Zusammensetzen tut sich dieses Ergebnis aus 1 x I, 0 x II, 3 x III, 5 x IV, 5 x V und 3 x VI.

Und damit ist die als "Das Fugenmassaker" in die Geschichte eingegangene Musikarbeit der ehemaligen 10f3
(Schnitt: 3,7) bravourös über- - kann man da "übertroffen" sagen?
Zweifellos fest steht jedenfalls: Eine neue Marke wurde gesetzt. Ein Meilenstein. Vielleicht keiner, auf den man sehr stolz sein kann - aber immerhin ein Meilenstein.

Amen.

Mittwoch, 11. März 2009

Hup, Holland, hup...

Herr Wedemeyer hat es geschafft. Er hat auf die Aufforderung, eine These mit „ja“ oder „nein“ zu kommentieren, tatsächlich nur eine Ein-Wort-Antwort gegeben.
Und da ich der Meinung bin, dass diese durchaus interessant und wichtig für uns/unseren Jahrgang/den Doppeljahrgang ist, möchte ich sowohl These wie auch Antwort hier veröffentlichen.

These:
„Alle Profile des Doppeljahrgangs werden im Schuljahr 2009/2010 ihren Hauptsitz in der PWA haben, also bis auf einige Pendelfächer (z.B. P Chemie, P Musik) ihren Unterricht dort erhalten.“

Und die Wedemeyer-Antwort darauf:
„Ja.“

Donnerstag, 5. März 2009

Wirbelwind Kolm

Mal schnell ein Nachtrag von gestern. Da war nämlich Frau Kolm wieder super drauf.

Unsere Sitzordnung („die Front“) würde ihr gar nicht gefallen, beschwerte die gute Frau sich. Und Frau Sehrt ebenfalls nicht! Also muss da ja was dran sein. Unsere Klassenlehrerin habe sie auch schon autorisiert, ein bisschen umzubauen. Also!

Vorschläge bitte? Nein, nicht wirklich. Okay, dann eben selbst angepackt! Klasse rausbefohlen, alle Ordnung gesprengt!
Alle Ordnung? Nein! Ein von unbeugsamen Schülern bevölkerter Tisch hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu - ähm, alle Tische bis auf einen wurden jedenfalls von Generalissima Kolm umgestellt.
Mal sehen, wie lang diese sonderbare Konstellation bestehen bleibt...

Ach: Dass die Theater- und Technikleute nicht da waren, hat Frau K. selbstverständlich überaus gestört. Denn man (explizit: Thees) meldete sich nicht bei ihrer Hoheit ab! Welch schelmisch Pack!

//edit: Ganz vergessen - Fotos von der Aktion!

Dienstag, 24. Februar 2009

Echt.

Dienstag, 24.02. - in zehn Monaten ist Heilig Abend! Was jedoch nicht groß etwas zur Sache tut.
Stunde eins und zwei: Geschichte.
Gruppenarbeit. Ganz was Neues. Immerhin nur Zweiergruppen. Eine dieser Gruppen muss dann später ihre Ergebnisse vorstellen, so Frau Hahn. Nun, Jürgen fragt lieber noch mal nach:
„Sie wählen also irgendein Zweierteam aus?“
Frau Hahn erwidert:
„Richtig.“
Aber Jürgen ist gewitzt:
„Und was ist, wenn wir ein Dreierteam sind?“


Stunde drei und vier: Politik.
Referate. Thees fängt an.
Nach etwas unerwartetem Schluss merkt Herr Sohns auf:
„Das ist ja eher ein Beruf für technisch Interessierte...“
Wichtige Info! Hätten wir sonst nicht gemerkt. Elias:
„Ach, echt?!“
Sohns hat's gehört, stockt kurz... Dann, tatsächlich, bestätigt er:
„...Echt.“

Und auch bei Susi kommt er noch einmal in äh, Fahrt. Oder zumindest wusste er nicht, wie er Susi jetzt einordnen sollte.
„Dann noch die letzte Frage: So als Frau... oder Mädchen... ...oder Frau...“


Stunde fünf: Franz/Latein.
Im Französischunterricht beehrte Jonas, unser Nun-quasi-Franzose, uns. Doch irgendwie fehlten einige Zuhörer. Dass die dann nach kurzer Zeit teilweise eintrudelten, war dann allerdings wohl auch irgendwie wieder nicht richtig.
Bei Anja und Nadine war’s ja schon echt nicht gut, dass sie zwei Minuten zu spät waren.
Bei Hendrik war’s dann „unerhört, was hier passiert“.
Und bei Amelie! War’s dann aber echt sowas von un! er! hört!, dass sie acht Minuten zu spät gekommen ist, dass die beiden das sogar vor der Tür besprechen mussten! So un! er! hört!, dass Amelie jetzt eine Entschuldigung ihrer Eltern braucht. Unerhört unerhört sozusagen.

Stunde sechs: Mathe.
Naja, Mathe eben. Baumann erklärte dieses und jenes, grinste ein wenig, malte ein bisschen auf der Tafel rum. Mehrfarbig. Was Hendrik Anlass genug war, mal freundlich nachzuhaken:
„Hat das einen tieferen Sinn und Zweck, dass Sie die ganze Zeit die Farben wechseln?“
Baumann guckt für einen Sekundenbruchteil leicht verwirrt, dann klärt er uns auf:
„Nee, weiß auch nicht...“
Fein. Sinn- und Zwecklosigkeit in Mathe sind wir ja gewohnt.

Samstag, 14. Februar 2009

Sammelpost VII

Wenn niecht, dann niecht! - Frau Nothmann

Die Übung macht den Meisterr, ßagt man! - Frau Nothmann

Wierr lerrnen aus unserren Fehlerrn! - Frau Nothmann

Ja das muhß man so akßeptierren, wie das iest, ne. - Frau Nothmann

Das iest wunderrschön, ich freu mich mit dierr, aberr hast du den Zettel jetzt niecht? - Frau Nothmann zu Lea L. nach bestandener Führerscheinprüfung

La même chose, Laura, la même chose, la même chose! - Frau Nothmann setzt auf Einprägen durch Wiederholen

Pas maintenant! (Nicht jetzt!) - Frau Nothmann immer, wenn sie sieht, dass jemand im Unterricht trinkt (ist ja aber auch echt mal voll unmöglich und so)

Ja ich hab auch keine Hobbys mehr. - Frau Bertram hat viel zu tun als Lehrerin

Das war jetzt nicht lustig. - Jürgen

Danke Jürgen. - Frau Bertram mit verschmitztem Blick

Dominante? Ja, nein, vielleicht, weiß nich. Ich glaub ich mach mal so Ankreuzzettel. - Herr Seidel hat von unserer Ahnungslosigkeit Kenntnis genommen

Ich bin zwar alt, aber nicht bescheuert! - Herr Wedemeyer

Ob das stimmt, sag ich jetzt nicht... - Herr Sohns hat anscheinend keine Ahnung lässt ein angeschnittenes Thema geheimnisvoll verklingen

...als wie da steht. - Frau Kolm hat von Grammatik für eine Deutschlehrerin erstaunlich wenig Ahnung

Individium - Frau Kolm

Alles intelligente Schüler, sind ja schließlich meine. - Frau Kolm spricht in der „Faust“-Theater-Pause in höchsten Tönen von sich uns


Und dann war da noch...
...Frau Nothmann, die es unglaublicherweise nicht nur nicht geschafft hat, die Klausuren von einem Tag auf den nächsten zu korrigieren, sondern sogar nach den Weihnachtsferien noch nicht damit fertig war
...Herr Baumann, der seine Mathearbeiten mit dem Spruch „Jeder nur ein Kreuz“ verteilte
...Herrn Sohns’ Gürtel, der sehr modisch offenstand
...Frau Bertram, die uns erzählte, dass sie grüne Rastalocken gehabt habe
...Frau Bertram, die uns kein altes Foto von sich zeigen möchte, da wir sonst sehen könnten, dass sie kleidungstechnisch viel Ähnlichkeit mit Hendrik gehabt habe
...Herr Aufdemkamp, der von einer -1 fies geärgert wurde
...Herr Seidel, der Marcos Sitzball offenbar durch einen Fußtritt platzen ließ
...der OHP, der 45 Minuten lang lief und nicht benutzt wurde, nachdem Frau Sehrt ihn am Stundenbeginn angemacht hatte
...Herr Hölterhoff, der unseren Reli-Kurs überaus freundlich und fälschlicherweise übernehmen wollte
...Herr Baumann, der mit uns immer ableidet
...Sarah, die offenbar keine Ahnung hatte, was denn RAF („Raff.“) heißt
...Herr Sohns, der sich freudsch versprach und Gelder nicht erstatten, sondern bestatten wollte
...Frau Nothmann, die wild allen Leuten zum Geburtstag und Führerschein und Wasauchimmer gratulierte
...Frau Nothmann, die uns grundsätzlich jede Stunde erzählt, dass wir uns unbedingt um Zettel kümmern müssen, wenn wir nicht dagewesen sind
...Frau Nothmann, die das fünf Minuten lange „Ma Sœur“ von Vitaa zwei Minuten vor Stundenende noch einmal abspielte und uns unbarmherzig bis zum letzten Ton zuhören ließ („Pscht!“)
...“Das Matheproblem“
...Rebecca, die in Sport recht unglücklich rückwärtsstürzte
...Frau Kolm, die gewisse Probleme mit ihrem „neuen“ Auto hatte und damit nicht nur in Herrn Reuters, sondern auch in Herrn Seidels Unterricht belustigte Gespräche auslöste

Donnerstag, 5. Februar 2009

Nur Nebel

Heute: Donnerstag. Jawohl. Beginnend mit Franz/Latein.
Frau Nothmann war wieder ganz vorne dabei, uns unsre Fehler vorzuhalten. So auf eine fiese kleine Art und Weise (hey, das reimt sich). Indem sie nämlich scheinbar ewig lang alle möglichen Möglichkeiten verneinte, die wir als Lösungsversuche ausprobierten. So zog sich das dann hin...
„Nuhrr Nebel!“,
mokierte Frau N. sich. Also übersetzt: Wir können uns Sachen nur schwerlich und verschwommen merken, sogar über sehr kurze Zeitspannen wie beispielsweise drei Minuten.
„Ihrr habt die Gabe, alles ein bisschen durrcheinanderr zu miexen, und dann schüttelt man und dann kommt iergendwas dabei raus!“
Immerhinsterweise kommt überhaupt was raus. Trotzdem ein wunderschöner Satz.


Weiter ging’s in 3 und 4 mit Englisch.
Frau Sehrt! Man mochte den Anschein bekommen, dass sie wisse, was sie tut. Also, dass wir endlich mal ordentlichen Englischunterricht bekommen werden. Wollen wir hoffen, dass sich das in Zukunft bestätigt.
Einen schönen Spruch brachte die gute Frau auf jeden Fall schon mal. So entdeckte sie nämlich Marco und sprach ihn an:
„Ja, Marco, dich kenn ich auch, du stehst immer in Elsdorf an der Straße rum.“

Ab-/anschließend: Kunst.
Während Herr Reuter Thees von der Arbeit abhielt, verstrich die Doppelstunde ein bisschen gedehnt unter Ich-will-nach-Hause-, Ich-hab-keine-Lust-mehr- und diversen anderen Flüchen (letztere insbesondere von Nadine).
Denn die von Nothmann bemängelte Kreativität wurde in Reuters Unterricht schmerzlich vermisst: Kubismus scheint wohl zu kompliziert zu sein - dann gibt’s demnächst eben Abzeichneübungen. Auch toll.

Sonntag, 1. Februar 2009

Neuer Stundenplan

Falls ihn jemand noch nicht kennt...