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Mittwoch, 8. Oktober 2008

s/S

Heute war ein *Adjektiv nach eigenem Empfinden hier einfügen* Tag.
Erst mal schön zwei Stunden Erdkunde geschrieben mit Herrn Wedemeyer. Welcher plötzlich anfing, wild herumzufotografieren - äh? Herr Wedemeyer? Was soll das?
„Direkt am Geschehen. Für’s Jahrbuch.“
Ach, das ist nett, dass Sie sich da so für reinhängen. Wenn der Autor dieses Posts die Fotos jedoch nicht im Jahrbuch drinhaben möchte, dann kommen sie auch nicht rein. Trotzdem danke.

Frau Kolm hat sich wieder ein paar Brüller geleistet (auch, wenn sie die Aufsätze nicht mithatte):
„Firma Versicherungsdienst... Ist das irgendwem aus der Tasche gefallen?“
Man schaut sich um -
„Ach, das ist ja meins!“

Wenig später haute sie dann bei der Verteilung von Gruppenarbeiten einen wahrhaft wunderhaften Satz heraus:
„Dann habe ich für die Ess-Ess-Leute ein Extrablatt.“
Wie gut, dass wir wussten, dass es sich um ss-Leute und nicht um SS-Leute handelte! Sonst käme man noch auf komische Gedanken.

Herrn Sohns’ Unterricht war weniger lustig. Erst ein Dialog Elias - Sohns...
„Können Sie uns noch mal genau den Erwartungshorizont dieser Arbeit mitteilen?“
Sohns lacht, kriegt sich schnell wieder ein, antwortet:
„Nee, das schaff ich nicht.“
...Dann leichte Streitigkeiten zwischen ebendiesen beiden.

Trägheit breitet sich (weiter) aus...
„Du bist noch hellwach, ja?“
Ja, Rebecca ist noch nicht eingeschlafen. Und auch Anika ist noch voll und ganz dabei:
„Weil du so fassungslos guckst sag ich’s noch mal.“

Noch zwei Stunden „mit dem Fuß Ball spielen“. Draußen. -
Reden wir nicht weiter davon. Viel Spaß beim Lernen für Bio (und unter Umständen Latein).

Mittwoch, 3. September 2008

Der Ort unserer allerletzten Abgründe

Heute? Mittwoch. Oder? Ja, doch.
Der Tag der vier Doppelstunden, von denen heute eine ausgefallen ist. Sport. Was demzufolge nicht weiter wichtig sein soll hier.
Was wir noch hatten, waren Erdkunde, Deutsch und Politik. In ebendieser Reihenfolge.

Herr Wedemeyer erzählte uns von Jahreszeiten und ähnlichem. Außerdem klärte er uns auf:
„Ich bin nicht euer Papi.“
Dann hätte er auch über 20 Kinder, was durchaus verwunderlich wäre. Der Status quo ist durchaus „am optimalsten“ (nach Herrn W.) für alle.
Unser nicht-Vater stieß zusätzlich zu dem sprachlichen Patzer seiner Glaubwürdigkeit abermals einen Dolch in den Rücken - von wegen „stumme Handys“ und so.

Auch Frau Kolm klärte uns am heutigen Tag über etwas auf. Sie nannte nämlich die Einrichtung, die allgemein als „Toilette“ bezeichnet wird, den
„Ort unserer allerletzten Abgründe“.
Was das wohl zu bedeuten haben mag. Vielleicht ist sie als Kind in die Schüssel gefallen? Vielleicht glaubt sie an Kanalisationskrokodile? Oder sie macht einfach nur nicht gern sauber auf dem Klo. Da wär sie ja nicht
„die Einzigste“ (nach Frau K.). Wer weiß, wer weiß.

Und zum Abschluss noch eine Überraschung für Susi von Herrn Sohns: Ein unvermittelter Aufruf.
„Susanne?“
So unvermittelt, dass die Überraschung größer als geplant ausfiel. Drehte Susi sich doch nach rechts zu Anika hin mit einem Gesichtsausdruck à la „Was hast du gesagt?“.
Das muss schon ein sehr tiefes Nickerchen gewesen sein, wenn Herr Sohns wie Anika geklungen hat...