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Mittwoch, 3. Juni 2009

Sammelpost IX

kreativlos - Frau Sehrt

Diese Menschen sterben öfter als andere. - Frau Bertram

Frau Hahn zu Marco: „Ich glaube, du müsstest dir noch nen Stuhl holen.“ - „Joa... Ich such mir mal einen. Kann n bisschen dauern.“ - Marcos unheimlich enthusiastische Antwort

“Oui madame!” - “‘Oui madame!’... Oui monsieur...“ - Andreas auf die Frage nach den Hausaufgaben und Frau Nothmanns Erwiderung

Habt ihr das gecheckt? ...Also überprüft mit dem Taschenrechner mein ich. - Herr Baumann

Das wahrr ’n schönerr Fehlerr, äh, ’n schönerr Satz! - Frau Nothmann

Herr Seidel resümiert: „...den Horizont, den es ja gar nicht gibt.“ - „Natürlich gibt es den!“ - Jürgens entrüsteter Widerspruch

Anja:
Lass uns doch unseren Spaß! - Nadine ergänzt ziemlich laut und betont gut drauf: Is’ das Einzige, was wir noch haben im Leben! - Frau Sehrt darauf verwundert: „Nadine?“

„Ich muss glaub ich mal ein Foto von euch dreien machen!“ - Herr Aufdemkamp schmunzelt Thees, Hendrik und Andreas wegen ’Lautstärke’ an - „...Und dann?“ - die Nachfrage - „Werdet ihr schon sehen!“ - Aufdemkamp nach kurzem Innehalten - „Schreib ich irgendwann rüber ’Meine Erinnerungen an den 11. Jahrgang!’ - Aufdemkamp nach erneutem kurzen Innehalten

„Physik ist einfach böse“, hab ich noch nie gehört. Und das in 30 Jahren. - Herr Aufdemkamp wundert sich über Elias’ Abneigung der Physik gegenüber

sich elegant aus der Atmosphäre ziehen - Frau Voss hat’s nicht so mit den Redewendungen

Okay, ich will’s kurz machen... - Herr Sohns, nachdem er uns fünf Minuten hat rumraten lassen

Da will ich jetzt nicht in die Feinheiten gehen... - Herr Sohns nimmt’s nicht so genau

Elias, wenn du eine Frage hast, frag lieber mich. Ich glaube, ich kann das kompetenter erklären als Thees. - Herr Wedemeyer

Ich weiß, ich bin lästig. - Herr Wedemeyer



Und dann war da noch...
...Frau Sehrt, die aus der Vergabe mündlicher Noten eine regelrechte Psychoanalyse machte
...Herr Michalek, der am 20. April mit der 11a die deutsche Nationalhymne gesungen hat
...Frau Nothmann, die ein Buch auf den OHP legte, damit die Schrift auf der Folie dunkler wird (?!)
...Frau Bertram, die uns von ihren Siebtklässlern erzählte, welche sich durch Mund und Nase Magnesiumoxid zugeführt haben
...Frau Nothmann, die radikal Gedichte zerstörte




Mittwoch, 27. Mai 2009

Von Deutsch, Mathe, Erdkunde und Sport

Ladies and gentlemen! Mesdames et messieurs! Oder, wie unsereins pflegen würde zu sagen, wenn unsereins öfter solche seltsamen Ansprachenanfänge zu sagen pflegen würde: Meine Damen und Herren! Was heute so passiert ist, ist durchaus einen Blogeintrag mit einer mehrsprachigen Einleitung wert.
Wenn wir nämlich chronologisch, das heißt von vorn nach hinten, verfahren möchten, was wir an dieser Stelle tatsächlich möchten, fangen wir an mit:

Deutsch.
Ja, in der Tat - Frau Kolm mal wieder. Ach!, was schwamm die gute Frau doch heute. Und zwar nicht in ordinärem Wasser, sondern in Kaugummimasse, wie man den Anschein haben mochte. Sehr gequält, sehr gequält. Schade, schade. Wer sich traut, sich hierzu so etwas wie eine Moral von der Geschicht zu denken, dem sei an dieser Stelle eine mögliche zur Verfügung gestellt:
Und die Moral von der Geschicht: Schlag deinem Freund nicht ins Gesicht. (Oder auch: Leg ruhig wert auf anderer Leute Meinung.)

Darauf folgend: Mathe.
Mathearbeit von Baumann und so. Man mag gar nicht viel Kommentar dazu abgeben. Um aber trotzdem einen zu haben, kann ein ungefähres Zitat Raphaelas, das auch von Elias stammen könnte, weil nicht mehr genau erinnert wird, wer der Urheber ist, doch falls es tatsächlich Elias ist, hat Raphaela zumindest auch so etwas ähnliches verlauten lassen, notiert werden:
„Sowas kommt dabei raus, wenn man gedacht hat, dass man alles kann.“

Streng chronologisch geht es weiter mit Erdkunde.
Wie gut man es hat, liebe Leserinnen und Leser und geschlechtslose Les ohne Endung, erkennt man oftmals erst dann, wenn der gewohnte Status Quo sich verändert. Was in diesem speziellen Fall heißt: Ach wie gut hatten wir’s doch mit unserm Herrn ’ich schmück das jetzt mal fünf Minuten lang aus’ Wedemeyer.
Denn das, was der freundliche Referendar Kugeler so macht, ist ein bisschen nervig. Gelinde ausgedrückt. - Nichtsdestotrotz lustig: Seine riesige Grundschulschrift und die Tatsache, dass die drei an die Tafel gebrachten und als unterschiedlich lautend angepriesenen Fragen nicht im Geringsten varierten [sic].

Womit die Chronologie sich ihrem Endpunkt, quasi dem Ende für heute, nähert, der da „Sport“ heiße.
Oder zumindest so heißen sollte, im Grunde aber vielmehr
Nonsens“ genannt werden möchte, wenn man sich ins Gedächtnis ruft, dass nicht wirklich ein Konzept verfolgt, sondern vielmehr reine Beschäftigung um der Beschäftigung willen betrieben wurde.
Aber wir wissen ja schon länger: Dem verschmitzt grinsenden Herrn Baumann ist ziemlich viel ziemlich egal. Und dazu zählt wohl auch, was wir in Sport eigentlich so machen.

Schade. Oder auch nicht, je nachdem, von welcher Seite man es betrachtet. Aber damit wir die Chronologie ohne weitere wortreiche Wortaneinanderreihungen beschließen können, sei hier einfach mal ausgegangen von:
Schade.

Dienstag, 24. März 2009

Sammelpost VIII

Jetzt stehst du auf der Stelle, was isn das? - Weil ich da draufsteh. - Thees zu Hendrik und Herr Aufdemkamp zu Thees, weil Hendrik sich auf seinem Skateboard nicht bewegte, als Thees am Seil zog

Ich würd auch lieber Profifußballer werden, müsst ich mich damit nich beschäftigen. Aber das is vorbei. - Herr Aufdemkamp findet Fußball toller als Physik, sich für ersteres jedoch zu alt

Ich muss euch noch ein bisschen volldröhnen! Mit Stoff! - Frau Bertram

Das is so toll, da schließt sich der Kreis, is geil! - Frau Bertram freut sich über Chemie

Wie viel Prozent des Eises befinden sich da? - Neunzig. - Von hundert! - Wedemeyer-Frage, Antwort, geniale Wedemeyer-Ergänzung

Oh la la la la! - Frau Nothmanns Superduper-Version von “Oh la la!”

Naaain, iech geb mierr iemmerr die Schuld, aberr das iest falsch, was Rebecca gesagt hat! - Frau Nothmann hat’s eben doch drauf

Du biest ein Schlietzohrr, Andreas! - Frau Nothmann wiederholte diese Anschuldigung circa 20 mal, weil sie nicht verstand, dass und wie der Bezichtigte seine Hausaufgaben gemacht hatte

Man kann niech alles kennen, ne? - Frau Nothmann

Statt a hab ich die Erkenntnis eingesetzt. - Herr Baumann variiert

Wenn man zwei linke Daumen hat, kann man keinen Nagel in die Wand schlagen. - Jürgen

Jürgen, man hört deine Stimmeeeee! - Herr Sohns fordert Jürgen indirekt zum Stillsein auf


Und dann war da noch...
...Herr Wedemeyer, der Raphaelas Frage, ob sie die Beschriftungsaufgabe auch im Heft machen dürfe, mit der Begründung verneinte, dass das Abzeichnen viel zu lange dauern würde
...Frau Kolm, die sich mitten im Unterricht bekreuzigte
...Frau Bertram, die darüber jammerte, dass Frau Bernstorff von ihren ehemals grünen Haaren wisse - wegen dieser unserer Seite
...Frau Bertram, die uns erzählte, dass eigentlich Frau Kolm in unserer Klasse die Hosen anhat und nicht sie
...Frau Bertram, die sich freute, dass sie eine Stunde mehr bei uns hat als Frau Kolm
...Kai, der auf dem Seminarfach-Wahlbogen zwei Mal Religion ankreuzte
...Anja, die buchstäblich 15 Euro das Klo runterspülte
...Frau Nothmann, die die Maus verkehrt herum (Tasten zum Körper) in der Hand hielt und sich wunderte, dass das da am Laptop alles nicht so klappte, wie sie wollte
...Elias, der Katharina für Frau Hahn andonnerte, ob sie Angst vor ihm habe

Dienstag, 24. Februar 2009

Echt.

Dienstag, 24.02. - in zehn Monaten ist Heilig Abend! Was jedoch nicht groß etwas zur Sache tut.
Stunde eins und zwei: Geschichte.
Gruppenarbeit. Ganz was Neues. Immerhin nur Zweiergruppen. Eine dieser Gruppen muss dann später ihre Ergebnisse vorstellen, so Frau Hahn. Nun, Jürgen fragt lieber noch mal nach:
„Sie wählen also irgendein Zweierteam aus?“
Frau Hahn erwidert:
„Richtig.“
Aber Jürgen ist gewitzt:
„Und was ist, wenn wir ein Dreierteam sind?“


Stunde drei und vier: Politik.
Referate. Thees fängt an.
Nach etwas unerwartetem Schluss merkt Herr Sohns auf:
„Das ist ja eher ein Beruf für technisch Interessierte...“
Wichtige Info! Hätten wir sonst nicht gemerkt. Elias:
„Ach, echt?!“
Sohns hat's gehört, stockt kurz... Dann, tatsächlich, bestätigt er:
„...Echt.“

Und auch bei Susi kommt er noch einmal in äh, Fahrt. Oder zumindest wusste er nicht, wie er Susi jetzt einordnen sollte.
„Dann noch die letzte Frage: So als Frau... oder Mädchen... ...oder Frau...“


Stunde fünf: Franz/Latein.
Im Französischunterricht beehrte Jonas, unser Nun-quasi-Franzose, uns. Doch irgendwie fehlten einige Zuhörer. Dass die dann nach kurzer Zeit teilweise eintrudelten, war dann allerdings wohl auch irgendwie wieder nicht richtig.
Bei Anja und Nadine war’s ja schon echt nicht gut, dass sie zwei Minuten zu spät waren.
Bei Hendrik war’s dann „unerhört, was hier passiert“.
Und bei Amelie! War’s dann aber echt sowas von un! er! hört!, dass sie acht Minuten zu spät gekommen ist, dass die beiden das sogar vor der Tür besprechen mussten! So un! er! hört!, dass Amelie jetzt eine Entschuldigung ihrer Eltern braucht. Unerhört unerhört sozusagen.

Stunde sechs: Mathe.
Naja, Mathe eben. Baumann erklärte dieses und jenes, grinste ein wenig, malte ein bisschen auf der Tafel rum. Mehrfarbig. Was Hendrik Anlass genug war, mal freundlich nachzuhaken:
„Hat das einen tieferen Sinn und Zweck, dass Sie die ganze Zeit die Farben wechseln?“
Baumann guckt für einen Sekundenbruchteil leicht verwirrt, dann klärt er uns auf:
„Nee, weiß auch nicht...“
Fein. Sinn- und Zwecklosigkeit in Mathe sind wir ja gewohnt.

Samstag, 14. Februar 2009

Sammelpost VII

Wenn niecht, dann niecht! - Frau Nothmann

Die Übung macht den Meisterr, ßagt man! - Frau Nothmann

Wierr lerrnen aus unserren Fehlerrn! - Frau Nothmann

Ja das muhß man so akßeptierren, wie das iest, ne. - Frau Nothmann

Das iest wunderrschön, ich freu mich mit dierr, aberr hast du den Zettel jetzt niecht? - Frau Nothmann zu Lea L. nach bestandener Führerscheinprüfung

La même chose, Laura, la même chose, la même chose! - Frau Nothmann setzt auf Einprägen durch Wiederholen

Pas maintenant! (Nicht jetzt!) - Frau Nothmann immer, wenn sie sieht, dass jemand im Unterricht trinkt (ist ja aber auch echt mal voll unmöglich und so)

Ja ich hab auch keine Hobbys mehr. - Frau Bertram hat viel zu tun als Lehrerin

Das war jetzt nicht lustig. - Jürgen

Danke Jürgen. - Frau Bertram mit verschmitztem Blick

Dominante? Ja, nein, vielleicht, weiß nich. Ich glaub ich mach mal so Ankreuzzettel. - Herr Seidel hat von unserer Ahnungslosigkeit Kenntnis genommen

Ich bin zwar alt, aber nicht bescheuert! - Herr Wedemeyer

Ob das stimmt, sag ich jetzt nicht... - Herr Sohns hat anscheinend keine Ahnung lässt ein angeschnittenes Thema geheimnisvoll verklingen

...als wie da steht. - Frau Kolm hat von Grammatik für eine Deutschlehrerin erstaunlich wenig Ahnung

Individium - Frau Kolm

Alles intelligente Schüler, sind ja schließlich meine. - Frau Kolm spricht in der „Faust“-Theater-Pause in höchsten Tönen von sich uns


Und dann war da noch...
...Frau Nothmann, die es unglaublicherweise nicht nur nicht geschafft hat, die Klausuren von einem Tag auf den nächsten zu korrigieren, sondern sogar nach den Weihnachtsferien noch nicht damit fertig war
...Herr Baumann, der seine Mathearbeiten mit dem Spruch „Jeder nur ein Kreuz“ verteilte
...Herrn Sohns’ Gürtel, der sehr modisch offenstand
...Frau Bertram, die uns erzählte, dass sie grüne Rastalocken gehabt habe
...Frau Bertram, die uns kein altes Foto von sich zeigen möchte, da wir sonst sehen könnten, dass sie kleidungstechnisch viel Ähnlichkeit mit Hendrik gehabt habe
...Herr Aufdemkamp, der von einer -1 fies geärgert wurde
...Herr Seidel, der Marcos Sitzball offenbar durch einen Fußtritt platzen ließ
...der OHP, der 45 Minuten lang lief und nicht benutzt wurde, nachdem Frau Sehrt ihn am Stundenbeginn angemacht hatte
...Herr Hölterhoff, der unseren Reli-Kurs überaus freundlich und fälschlicherweise übernehmen wollte
...Herr Baumann, der mit uns immer ableidet
...Sarah, die offenbar keine Ahnung hatte, was denn RAF („Raff.“) heißt
...Herr Sohns, der sich freudsch versprach und Gelder nicht erstatten, sondern bestatten wollte
...Frau Nothmann, die wild allen Leuten zum Geburtstag und Führerschein und Wasauchimmer gratulierte
...Frau Nothmann, die uns grundsätzlich jede Stunde erzählt, dass wir uns unbedingt um Zettel kümmern müssen, wenn wir nicht dagewesen sind
...Frau Nothmann, die das fünf Minuten lange „Ma Sœur“ von Vitaa zwei Minuten vor Stundenende noch einmal abspielte und uns unbarmherzig bis zum letzten Ton zuhören ließ („Pscht!“)
...“Das Matheproblem“
...Rebecca, die in Sport recht unglücklich rückwärtsstürzte
...Frau Kolm, die gewisse Probleme mit ihrem „neuen“ Auto hatte und damit nicht nur in Herrn Reuters, sondern auch in Herrn Seidels Unterricht belustigte Gespräche auslöste

Freitag, 19. Dezember 2008

Sammelpost V

Jetzt denkt Thees, die Alte ist total durchgeknallt! - Frau Naujoks hat’s erfasst

Ist auch ne Beschäftigung... Manche nennen’s auch Arbeit... - Herr Sohns zum Thema „Fortpflanzung“

Ihr beiden seid nicht drei. - Herr Sohns hat die erste Klasse bestanden

Wer fängt an? Nummer drei, nein, Nummer eins. (Qui commence? Numéro trois, non, numéro un.) - Frau Nothmann hat die erste Klasse nicht bestanden

Du isst ja auch! Deswegen stinkt das hier so! - Herr Reuter

Raffen Sie sich also auf und tun sich auch wirklich etwas. - Frau Bertram in der Bioarbeit-1-Email

Weiß nich was da steht, ich hab da irgendwas hingeschrieben. - Herr Bramekamp ist mit dem Vertretungsplan überfordert

Das erleb ich ja jetzt mit dir schon seit ein paar Jahren, dass du mir „irgendwas“ erzählst. - Herr Wedemeyer zu Thees

Arbeitsersparung, total cool! - Frau Bertram

übermüpfig - Marco

Die Zeile gefällt mir jetzt irgendwie nicht mehr... Ich wisch die weg! - Herr Baumann im Quengelton

80 Meter? Ja das wissen wir ja jetzt nicht, ist auch falsch. - Herr Baumann ist nicht mit Marcos Antwort einverstanden



Und dann war da noch...
...“Thies“
...Herr Reuter, der die Tür verrammelte, damit wir die Porträts nicht sehen konnten, die wir später beschreiben sollten
...Nils, der in Französisch lieber ein bisschen schlief, als den Musical-Film zu gucken und Frau Nothmann damit ein bisschen verärgerte
...Herrn Seidels Bezeichnung „Fugenmassaker“ für die Fugen-Arbeit der ehemaligen 10f3
...Frau Kolm, die ein bisschen aufgeregt war und ein bisschen nicht mehr sprechen konnte, als Herr Wagener da war
...Frau Boppert-Hearn, die einfach mal spontan eine Quasi-Arbeit mit uns schrieb und uns ’Imagine’ von John Lennon vorspielte
...Frau Nothmann, die beim dritten Mal tatsächlich auf Anhieb die Leertaste fand
...Frau Backhaus, die mit dem ab-9.-Kurs Pizza machte und aß
...Herr Aufdemkamp, der den Geschichten-Onkel gab
...Arschlecken!
...Sammöööln!
...eine Skala von 1 bis 10

Freitag, 5. Dezember 2008

Alt und bekannt

Wieso haben wir eigentlich so viele Doppelstunden?

Heute die erste davon: Physik.
Mit Herrn Mullaert. Sonderbare Wechselsache. Aufdemkamp ging in die A, kam aber immer mal wieder zu uns und äh - sehr seltsam alles. Wie sich wohl auch Mareike und Hauke gedacht haben werden, die urplötzlich im Raum standen und ziemlich blöd geguckt haben.
„Ihr könnt gern bleiben!“,
meinte Mullaert. Wollten sie dann aber doch nicht. Hätte ja aber auch keinen allzu großen Unterschied gemacht, schließlich war ihre Klasse ebenfalls mit Physik beschäftigt...
Nun ja, also mal Unterricht gemacht. Herr Mullaert erzählte uns vieles, was wir schon wussten. Aber auch augenscheinlich Neues. Zum Beispiel:
„Das Getriebe würde sehr traurig werden!“
Womit wir nun endlich darüber aufgeklärt wären, dass auch Mechanik Gefühle hat. Was uns doch glatt dazu veranlasst, zu sagen:
„Danke Jürgen!“

Das zweite der Doppeldinger: Mathe.
Auch Herr Baumann war nicht so für Neues zu haben, sondern erzählte uns größtenteils Altbekanntes. Oder Altnichtbekanntes, je nachdem. Er haute einen schrecklichen Witz mit „VFL“ im Mittelpunkt heraus und wir unternahmen einen kurzen Ausflug zurück zu Mullaert und Adk zwecks Einleitung der Ableitung oder so - aber insgesamt eher nicht so spannend.

Dann die wochenfinalen Stunden: Musik.
Fugen! Wie schön. Irgendwie auch eher alt. Aber nach wie vor überaus lustig, nicht wahr?
„Tut einfach so, als wüsstet ihr, was ihr zu tun habt.“
Aye aye, Sir! So gingen dann einige Minuten ins Land, die toller kaum hätten sein können. Zumindest Seidel werden sie auf jeden Fall gefallen haben, denn:
„Ich bin Masochist, ich liebe meine Schmerzen.“

Donnerstag, 27. November 2008

Sammelpost IV

Entschuldigung, ich lerne gerade 284 neue Namen. - Frau Bertram

Jetzt wird’s langsam richtig lustig! - Frau Bertram motiviert uns für Chemie

Kiefernorthopäde - Eric hat ein Herz für die Umwelt

Manchmal muss man erst machen und dann denken. - Herr Mullaert

Ach was machen wir denn da! - Frau Naujoks

Du hast gar nichts zu sagen, du hast ne Krawatte an! - Herr Wedemeyer

Die tun sich zusammen? Das ist ja... Die Urkatastrophe! Schlimmer als der Urknall. - Herr Wedemeyer kommentiert Elias’ Fahrgemeinschaft und nennt sie schädlich für die Schülerschaft

So lustig ist das nun auch nicht. - Herr Sohns ist entsetzt über ein Lachen in der Klasse

Wieso führt ihr uns hierher? - Frau Nothmann hat echt keinen Plan, wo der PC-Raum ist

Ich befinde mich schon im Umbruch! - Frau Kolm fällt auf, dass sie anfängt, uns zu duzen und böse Beziehungen aufzubauen


Und dann war da noch...
...Herr Kücks, der 10 Minuten zu früh in den Französisch-Kursraum stürmte, Mathe machen wollte, nicht einsah, wieso die Stunde noch nicht vorbei sein sollte, fluchte, dass er noch die Sittensen-Zeiten drin habe, wieder hinausging und sich vermutlich furchtbar über sich selbst ärgerte
...Anja, die „replicants“ und „republicans“ verwechselte
...Frau Bernstorff, die fragte, ob wir eine bestimmte Lehrkraft schon gehabt hätten, dann rhetorisch und sehr hoch „Ist die süß?!“ fragte und sich selbst mit „Ich find die süß!“ antwortete
...Susis Handy, das mitten in Herrn Baumanns Ausführungen hinein so fröhlich war
...Marco, der Monja auf Frau Kolms Anweisung die Tür vor den Kopf schlug
...Carolin, die Inga in die Pfanne haute und erzählte, wo Inga Praktikum gemacht hatte, worauf Frau Nothmann entzückt in die Hände klatschte
...TintenfluB
...physio the rapist
...d’abord, d’abei, d’après

Dienstag, 18. November 2008

Sammelpost III

Wie sieht der aus, äh, wie heißt der? - Rike erkundigt sich nach „dem Neuen“ in Latein

Ich bin nicht total bekloppt, nich völlig verrückt. - Herr Reuter

der Geschichte-Oberhaupt-Mensch - Frau Münsters Bezeichnung für Herrn Hall (wobei eigentlich Herr Martin das ist)

Latein? Heute noch? Siebte? Scheiße... Da würd ich ja nach Hause gehn. - Herr Reuter kommentiert die Latein-Arbeit für den „ab 9.“-Kurs

Was sagen die anderen dazu? - Frau Münsters Lieblingsspruch

Ihr seid solche Volksmusikmitklatscher! - Herr Seidel

Näisieß - Rebecca spricht „Nazis“ zu englisch aus

Es ist nicht besonders cool, so unfreundlich zu sein. Ich finde das nicht cool. - Frau Naujoks tadelt Elias

Es gibt wirklich Lehrer, die das Lehrerzimmer abschließen... - Frau Voss kommt zum Schlüsselholen zurück

Du heißt doch Elias und nicht Rudi! ...War nur ’n Scherz. - Herr Aufdemkamp

Seid ihr fertig? Sieht nich so aus. Mit den Nerven vielleicht. - Herr Aufdemkamp

Ich seh dich, Jürgen. - Herr Baumann

manschmal - Frau Naujoks

Das sprachliche Profil ist auch ein Selbstgänger. Man muss zwar was tun, aber dann läuft das. - Frau Naujoks widerspricht sich irgendwie

Aufklärung ist nicht gleich Atommüll. - Frau Kolm


Und dann war da noch...
...der Audi TT
...Walwurf/Maulross
...das „Wühlen“
...das aufbrandende, johlende Lachen beim Zeigen eines gewissen Fotos einer gewissen Lehrkraft
...Herr Behn, der beim Gehen Bam-Bam-Bam-Bam-Geräusche macht
...Nils, der unpassend „Kann ich den auch noch haben?“ fragte, als Frau Nothmann sich gerade sehr darüber aufregte, dass wir uns um Zettel kümmern müssen, wenn wir nicht da waren

Mittwoch, 8. Oktober 2008

s/S

Heute war ein *Adjektiv nach eigenem Empfinden hier einfügen* Tag.
Erst mal schön zwei Stunden Erdkunde geschrieben mit Herrn Wedemeyer. Welcher plötzlich anfing, wild herumzufotografieren - äh? Herr Wedemeyer? Was soll das?
„Direkt am Geschehen. Für’s Jahrbuch.“
Ach, das ist nett, dass Sie sich da so für reinhängen. Wenn der Autor dieses Posts die Fotos jedoch nicht im Jahrbuch drinhaben möchte, dann kommen sie auch nicht rein. Trotzdem danke.

Frau Kolm hat sich wieder ein paar Brüller geleistet (auch, wenn sie die Aufsätze nicht mithatte):
„Firma Versicherungsdienst... Ist das irgendwem aus der Tasche gefallen?“
Man schaut sich um -
„Ach, das ist ja meins!“

Wenig später haute sie dann bei der Verteilung von Gruppenarbeiten einen wahrhaft wunderhaften Satz heraus:
„Dann habe ich für die Ess-Ess-Leute ein Extrablatt.“
Wie gut, dass wir wussten, dass es sich um ss-Leute und nicht um SS-Leute handelte! Sonst käme man noch auf komische Gedanken.

Herrn Sohns’ Unterricht war weniger lustig. Erst ein Dialog Elias - Sohns...
„Können Sie uns noch mal genau den Erwartungshorizont dieser Arbeit mitteilen?“
Sohns lacht, kriegt sich schnell wieder ein, antwortet:
„Nee, das schaff ich nicht.“
...Dann leichte Streitigkeiten zwischen ebendiesen beiden.

Trägheit breitet sich (weiter) aus...
„Du bist noch hellwach, ja?“
Ja, Rebecca ist noch nicht eingeschlafen. Und auch Anika ist noch voll und ganz dabei:
„Weil du so fassungslos guckst sag ich’s noch mal.“

Noch zwei Stunden „mit dem Fuß Ball spielen“. Draußen. -
Reden wir nicht weiter davon. Viel Spaß beim Lernen für Bio (und unter Umständen Latein).

Montag, 15. September 2008

Sammelpost I

Irgendwann ist die Uhr kaputt! - Herr Aufdemkamp, als die Uhr, die er über den Tisch rollt, geräuschvoll umfällt

Hast du dich mit geisteskranker Kunst auseinandergesetzt oder ist das aus deiner Kindheit? - Herr Reuter

Also ein Kirchenfenster ist genau die Schnittstelle zwischen draußen und drinnen. - Herr Reuter

Du fühlst dich aber jetzt nicht von mir verarscht, oder? - Herr Reuter

Das spielt keine Woche. - Frau Nothmann (--> Rolle)

eine totale Gegenlichtsituation - Herr Reuter

Wenn das Kind drei Opas hätte, könnte es die Opas staffeln. - Herr Reuter

Ich hab allergische Reaktionen auf Geld. - Herr Reuter muss niesen, während er Geld einsammelt

Wie heißen diese Tiere, Lemminge? Einer stürzt sich runter und alle andern hinterher. - Herr Seidel kommentiert unsere Darbietung der Backfuge

Baumann: Halbieren, oder? Noch besser? - Annelie: Durch 2 teilen!

Ach, wenn Sie wüssten, wie schlau Sie sind! - Frau Kolm

Heute wird das mit ner Laserpistole gemacht... Blöderweise geht das... - Herr Aufdemkamp erklärt uns Radarfallen

Münster nach zwei Minuten Erklärzeit von Jürgen: Ja, genau, ja. - Elias: Nee, eben nich! - Münster: Ich hab das jetzt immer noch nicht verstanden!

Ihr seid ein seltsamer, freundlicher Haufen. - Frau Voss


Und dann war da noch...
...Herr Seidel, der Eselsbrücken und Räuberleitern verwechselte
...Herr Seidel, der auf die Frage, ob da auf dem Desktop seines Minicomputers „Age of Empires“ stehe, mit einem knappen und verkniffen schmunzelnden „Nein.“ antwortete
...Jürgen, der in Herrn Aufdemkamps Unterricht offiziell nicht aufpassen musste
...Frau Kolm, die uns erzählte, dass die „Frauen sich gern ausweiten“
...Frau Kolm, die der 11c „Es ist sehr laut!“ mitteilte
...Frau Kolm, die uns über die 11c „Sehr verständnisvolle Truppe.“ mitteilte
...die Klassenzimmertür, die mit der anderen Klassenzimmertür zusammengebunden war
...Frau Nothmann, die ihren Plüschpapagei auf den Tageslichtprojektor setzte und „Schön lieb sein!“ zu ihm sagte
...Greta und Kim, die nach der Pause in der Französisch-Doppelstunde nicht wiederkamen, hinterher zu Frau Nothmann gingen, ihr den Grund erklärten und ein „Das ist das dümmste, was ich je gehört habe.“ kassierten

Freitag, 22. August 2008

Doch, das wissen wir!

Der… zweite Schultag im elften Schuljahr! Juhu!
Alles ist noch etwas unorganisiert. Lehrer fragen nach Sitzplänen, nach Vorkenntnissen, nach Schülern, fotografieren und reden unheimlich viel organisationsbürokratischen Krams.


Auf Klassenlisten stehende Schüler, die doch nicht anwesend sind (Max und Martin), lösen mehr oder weniger große Verwirrung aus. Tapfer klärt aber Thees jeden Lehrer (in folgendem Beispiel Herrn Baumann) darüber auf, dass Martin nicht da ist, denn er…

„…ist aufm Landwirtschaftsgymnasium.“
Worauf Herr B. erstaunt dreinblickt:
„Heißt das wirklich so?“
Ja, Herr Baumann, das tut es tatsächlich. Nur die bösen unter den Zungen sprechen von „Bauernschule“.


Er wurde aber auch wirklich schon fies verwirrt heute in seinen ersten beiden Stunden bei uns.

„Herr Baumann?“,
fragte die junge Dame vor dem Fenster freundlich.
„Ja bitte?“,
die ebenso freundliche Antwort Herrn Baumanns. Verwirrte Blicke irren durch den Raum - wer war das?
…Aaaah:
„Das ist Sandra.“
Supi. Hallo, Sandra!


Unterricht gabs tatsächlich auch schon heute. Und Fragen. Und ungenaue Antworten:

„Auf meine Frage könnte man noch genauer antworten.“
Ein kurzer Blick zu Elias -
„Ist dir aber egal, nech?“
Wirklich. Herr Baumann versteht es, seine Schüler zu verstehen.


Unser Musiklehrer, Herr Seidel, hatte zuerst weniger Durchblick:

„Nee, den kenn ich auch nicht“,
behauptet er vom (nicht anwesenden) Max.
„Der war auch in unserer Klasse“,
belehrt man ihn.
„Echt?“
Seidel überlegt, hört sich Beschreibungen Max’ an, und urplötzlich jubelt er los:
„Ach, der, der sich den Finger gebrochen hat in meinem Unterricht? Jjjja!“


Quintenzirkel. Tolle Dinger, nicht? Genauso wie das Zeichnen dieser („Hast du das erste Mal einen Zirkel in der Hand?“). Und Merksprüche auch:

„Freche Buben essen asiatische Desserts gesalzen.“
Ja, schön. Herr Seidel freut sich ebenfalls:
„Das machen die?“


Und er freut sich sogar noch mehr, als Marco auf eine seiner Fragen („…bla bla wisst ihr nicht, oder?“) mit lauter und stolzer Stimme „Doch, das wissen wir!“ ruft. Er freut sich tatsächlich so sehr, dass er Marco mit ausgelassener Gestik am Weiterreden hindert:

„Warte mal! Das ist jetzt genau so wie in diesen amerikanischen Verkaufsshows! ‚Diesen Fleck kriegen wir ja nie raus. - Doch, kriegen wir!’“