Dienstag, 23. Juni 2009
Sammelpost X
Aberr ich weiß Bescheid, keine Angst... - Big Nothmann is watching us
Und dann war da noch...
...Frau Kolm, die „nach 15 Jahre doch nicht mehr, An-dre-as!“ eine romantische Ehe führt
...Herr Seidel, der die Musikarbeiten irgendwie nicht rechtzeitig kopiert bekommen hatte und dies dann in der Stunde nachholte, während der Laptop in Seelenruhe iTunes runterlud
...die eine und die andere Klassenlehrerin
...Frau Nothmann, die auf die Frage, ob Frau Rothenberg nächstes Jahr Französisch unterrichten würde, „Nein“ antwortete und, dass wir „keine Angst“ haben sollten
...Frau Nothmann, die immer so lustige Kreuzchen macht, wenn sie Notenspiegel zusammenträgt
...Frau Kolm, die Herrn Reuter belehrte, dass das ja gar nienich gehe, rein manuell zu zeichnen, die Psychologie immer mit reinspiele in das Werken und Wirken
...Herr Reuter, der irgendwie keine Lust mehr auf uns hatte nach der ersten Doppelstundenhälfte...
...Marco, der einen bekennenden Islamisten persönlich kennt
...Frau Voss, die Courage bewies und uns ihren Unterricht und ihre Benotungen schriftlich bewerten ließ
...Frau Nothmann, die von Frau Backhaus und Frau Bollmeier beinahe zwischen zwei gleichzeitig geöffneten Türen eingeklemmt worden wäre
...Herr Wedemeyer, der meinte, dass wir und die 11a sehr unterschiedliche Klassenklimata haben würden
...Herr Hall, der sich mit Megaphon ziemlich gut fühlte
...Herr Wedemeyer, der wild lachend und eine HSV-Fahne schwingend über den Schulhof rannte und HSV-Parolen sang
...Frau Bertram, die uns einprägte, wir sollen doch bitte nicht am Putztag alle „krank“ sein, und dann an betreffendem Tag selbst im Bett blieb
...Luca, der sich gegenüber Herrn Wedemeyer ein kleines bisschen im Ton vergriff
Freitag, 12. Juni 2009
Mein Gott...
Selbiger war schon mal besser draufgewesen. Die Klassenlehrergefühle scheinen bereits seit geraumer Zeit verflogen und anderswo ein Nest errichtend zu sein; nicht ein winziges Federchen war offenbar beblieben. Alleinig blanke Wissenschaft
Doch von vorn.
Anfangs ging es noch einigermaßen. Schmunzelnd:
„Hab ich Mundgeruch?“Die Bevölkerung der ersten Reihe hatte sich fast gänzlich weiter hinten hingesetzt als üblich. - Nein, haben Sie nicht. Die tatsächliche Ursache wurde erst später erkannt:
„Das find ich ganz schön unverschämt, sich nach hinten verziehen, um sich zu unterhalten.“
Dann ging es los mit dem Drama: Fragen wurden gestellt. Und Stillen gepflegt. Erstere von Herrn Aufdemkamp, zweitere von der Klasse. Zweitere außerdem unter Aufdemkamps Blicken, die sich irgendwo zwischen ’erwartungsvoll’, ’ungläubig’ und „mein Gott, Stumpfsinn pur“ bewegten.
Beispiel: Eine Frage wurde gestellt, eine Stille wurde gepflegt, ein Blick traf Marco. Und ein paar Zentimeter unter dem Blick brach erneut die Frage hervor. Die Stille beim Rest der Klasse wurde weniger intensiv, bei Marco jedoch umso verzweifelter. Um sich dann zu entladen in einem
„Das weiß ich nich, mein Gott...“,was wiederum eine ’m. G. S. p.’-Reaktion des Fragenstellers mit sich zog:
„’Herr Aufdemkamp’ reicht.“
Auf ähnliche Antworten auf ähnliche Fragen gab’s dann im Laufe der ersten Stunde noch weitere ähnliche Hinweise Aufdemkamps:
„Gegen Ahnungslosigkeit gibt’s n Mittel!“und
„Auch wenn das manch einer nich ernst nimmt... Und dumm vor sich hin grinst.“und
„Fangt nich an, mich noch zu ärgern!“
Zu Beginn der zweiten Stunde eröffnete Hendrik dem Geärgerten dann, dass dies die letzte Stunde Physik sei. Ach tatsächlich, stimmt wohl -
„Dann mach’n wa noch n bissen Jahrmarktphysik“,was dann
„Ja... Klassische Bildung is nich verkehrt.“Deshalb erfuhren wir ein bisschen was über Drehdinger in Freizeitparks; und eigentlich sollte noch mehr von dieser klassischen Bildung dazukommen,
„Aber schenken wir uns... Schluss. Mir fehlt die Lust.“Freundliche abschließende Worte in der entweder nur letzten Physikstunde dieses Schuljahrs oder aber für einige sogar des Lebens. Auf Wiedersehen, Herr Aufdemkamp! War nett mit Ihnen. Auf Nimmerwiedersehen, Physik! Die Nettigkeit hielt sich in Grenzen.
Und noch so am Rande: Englisch waren zwar auch die letzten Stunden des Schuljahrs, aber nicht sonderlich erinnernswert. Hausaufgabenvergleich, Grammatikirgendwas, ein Spiel mit einer sinnlosen Geschichte. Tschüss auch, Frau ’dritte Englischlehrerin dieses Jahr’ Sehrt. War auch nett mit Ihnen. Ende.
(PS: Krebsgeschwüre können gar nicht fliegen. Und haben auch keine Zähne an der Nase.)
Mittwoch, 3. Juni 2009
Sammelpost IX
Diese Menschen sterben öfter als andere. - Frau Bertram
Frau Hahn zu Marco: „Ich glaube, du müsstest dir noch nen Stuhl holen.“ - „Joa... Ich such mir mal einen. Kann n bisschen dauern.“ - Marcos unheimlich enthusiastische Antwort
“Oui madame!” - “‘Oui madame!’... Oui monsieur...“ - Andreas auf die Frage nach den Hausaufgaben und Frau Nothmanns Erwiderung
Habt ihr das gecheckt? ...Also überprüft mit dem Taschenrechner mein ich. - Herr Baumann
Das wahrr ’n schönerr Fehlerr, äh, ’n schönerr Satz! - Frau Nothmann
Herr Seidel resümiert: „...den Horizont, den es ja gar nicht gibt.“ - „Natürlich gibt es den!“ - Jürgens entrüsteter Widerspruch
Anja: „Lass uns doch unseren Spaß!“ - Nadine ergänzt ziemlich laut und betont gut drauf: „Is’ das Einzige, was wir noch haben im Leben!“ - Frau Sehrt darauf verwundert: „Nadine?“
„Ich muss glaub ich mal ein Foto von euch dreien machen!“ - Herr Aufdemkamp schmunzelt Thees, Hendrik und Andreas wegen ’Lautstärke’ an - „...Und dann?“ - die Nachfrage - „Werdet ihr schon sehen!“ - Aufdemkamp nach kurzem Innehalten - „Schreib ich irgendwann rüber ’Meine Erinnerungen an den 11. Jahrgang!’ - Aufdemkamp nach erneutem kurzen Innehalten
„Physik ist einfach böse“, hab ich noch nie gehört. Und das in 30 Jahren. - Herr Aufdemkamp wundert sich über Elias’ Abneigung der Physik gegenüber
sich elegant aus der Atmosphäre ziehen - Frau Voss hat’s nicht so mit den Redewendungen
Okay, ich will’s kurz machen... - Herr Sohns, nachdem er uns fünf Minuten hat rumraten lassen
Da will ich jetzt nicht in die Feinheiten gehen... - Herr Sohns nimmt’s nicht so genau
Elias, wenn du eine Frage hast, frag lieber mich. Ich glaube, ich kann das kompetenter erklären als Thees. - Herr Wedemeyer
Ich weiß, ich bin lästig. - Herr Wedemeyer
Und dann war da noch...
...Frau Sehrt, die aus der Vergabe mündlicher Noten eine regelrechte Psychoanalyse machte
...Herr Michalek, der am 20. April mit der 11a die deutsche Nationalhymne gesungen hat
...Frau Nothmann, die ein Buch auf den OHP legte, damit die Schrift auf der Folie dunkler wird (?!)
...Frau Bertram, die uns von ihren Siebtklässlern erzählte, welche sich durch Mund und Nase Magnesiumoxid zugeführt haben
...Frau Nothmann, die radikal Gedichte zerstörte
Samstag, 14. Februar 2009
Sammelpost VII
Die Übung macht den Meisterr, ßagt man! - Frau Nothmann
Wierr lerrnen aus unserren Fehlerrn! - Frau Nothmann
Ja das muhß man so akßeptierren, wie das iest, ne. - Frau Nothmann
Das iest wunderrschön, ich freu mich mit dierr, aberr hast du den Zettel jetzt niecht? - Frau Nothmann zu Lea L. nach bestandener Führerscheinprüfung
La même chose, Laura, la même chose, la même chose! - Frau Nothmann setzt auf Einprägen durch Wiederholen
Pas maintenant! (Nicht jetzt!) - Frau Nothmann immer, wenn sie sieht, dass jemand im Unterricht trinkt (ist ja aber auch echt mal voll unmöglich und so)
Ja ich hab auch keine Hobbys mehr. - Frau Bertram hat viel zu tun als Lehrerin
Das war jetzt nicht lustig. - Jürgen
Danke Jürgen. - Frau Bertram mit verschmitztem Blick
Dominante? Ja, nein, vielleicht, weiß nich. Ich glaub ich mach mal so Ankreuzzettel. - Herr Seidel hat von unserer Ahnungslosigkeit Kenntnis genommen
Ich bin zwar alt, aber nicht bescheuert! - Herr Wedemeyer
Ob das stimmt, sag ich jetzt nicht... - Herr Sohns
...als wie da steht. - Frau Kolm hat von Grammatik für eine Deutschlehrerin erstaunlich wenig Ahnung
Individium - Frau Kolm
Alles intelligente Schüler, sind ja schließlich meine. - Frau Kolm spricht in der „Faust“-Theater-Pause in höchsten Tönen von
Und dann war da noch...
...Frau Nothmann, die es unglaublicherweise nicht nur nicht geschafft hat, die Klausuren von einem Tag auf den nächsten zu korrigieren, sondern sogar nach den Weihnachtsferien noch nicht damit fertig war
...Herr Baumann, der seine Mathearbeiten mit dem Spruch „Jeder nur ein Kreuz“ verteilte
...Herrn Sohns’ Gürtel, der sehr modisch offenstand
...Frau Bertram, die uns erzählte, dass sie grüne Rastalocken gehabt habe
...Frau Bertram, die uns kein altes Foto von sich zeigen möchte, da wir sonst sehen könnten, dass sie kleidungstechnisch viel Ähnlichkeit mit Hendrik gehabt habe
...Herr Aufdemkamp, der von einer -1 fies geärgert wurde
...Herr Seidel, der Marcos Sitzball offenbar durch einen Fußtritt platzen ließ
...der OHP, der 45 Minuten lang lief und nicht benutzt wurde, nachdem Frau Sehrt ihn am Stundenbeginn angemacht hatte
...Herr Hölterhoff, der unseren Reli-Kurs überaus freundlich und fälschlicherweise übernehmen wollte
...Herr Baumann, der mit uns immer ableidet
...Sarah, die offenbar keine Ahnung hatte, was denn RAF („Raff.“) heißt
...Herr Sohns, der sich freudsch versprach und Gelder nicht erstatten, sondern bestatten wollte
...Frau Nothmann, die wild allen Leuten zum Geburtstag und Führerschein und Wasauchimmer gratulierte
...Frau Nothmann, die uns grundsätzlich jede Stunde erzählt, dass wir uns unbedingt um Zettel kümmern müssen, wenn wir nicht dagewesen sind
...Frau Nothmann, die das fünf Minuten lange „Ma Sœur“ von Vitaa zwei Minuten vor Stundenende noch einmal abspielte und uns unbarmherzig bis zum letzten Ton zuhören ließ („Pscht!“)
...“Das Matheproblem“
...Rebecca, die in Sport recht unglücklich rückwärtsstürzte
...Frau Kolm, die gewisse Probleme mit ihrem „neuen“ Auto hatte und damit nicht nur in Herrn Reuters, sondern auch in Herrn Seidels Unterricht belustigte Gespräche auslöste
Donnerstag, 5. Februar 2009
Nur Nebel
Frau Nothmann war wieder ganz vorne dabei, uns unsre Fehler vorzuhalten. So auf eine fiese kleine Art und Weise (hey, das reimt sich). Indem sie nämlich scheinbar ewig lang alle möglichen Möglichkeiten verneinte, die wir als Lösungsversuche ausprobierten. So zog sich das dann hin...
„Nuhrr Nebel!“,mokierte Frau N. sich. Also übersetzt: Wir können uns Sachen nur schwerlich und verschwommen merken, sogar über sehr kurze Zeitspannen wie beispielsweise drei Minuten.
„Ihrr habt die Gabe, alles ein bisschen durrcheinanderr zu miexen, und dann schüttelt man und dann kommt iergendwas dabei raus!“Immerhinsterweise kommt überhaupt was raus. Trotzdem ein wunderschöner Satz.
Weiter ging’s in 3 und 4 mit Englisch.
Frau Sehrt! Man mochte den Anschein bekommen, dass sie wisse, was sie tut. Also, dass wir
Einen schönen Spruch brachte die gute Frau auf jeden Fall schon mal. So entdeckte sie nämlich Marco und sprach ihn an:
„Ja, Marco, dich kenn ich auch, du stehst immer in Elsdorf an der Straße rum.“
Ab-/anschließend: Kunst.
Während Herr Reuter Thees von der Arbeit abhielt, verstrich die Doppelstunde ein bisschen gedehnt unter Ich-will-nach-Hause-, Ich-hab-keine-Lust-mehr- und diversen anderen Flüchen (letztere insbesondere von Nadine).
Denn die von Nothmann bemängelte Kreativität wurde in Reuters Unterricht schmerzlich vermisst: Kubismus scheint wohl zu kompliziert zu sein - dann gibt’s demnächst eben Abzeichneübungen. Auch toll.
Freitag, 19. Dezember 2008
Sammelpost V
Ist auch ne Beschäftigung... Manche nennen’s auch Arbeit... - Herr Sohns zum Thema „Fortpflanzung“
Ihr beiden seid nicht drei. - Herr Sohns hat die erste Klasse bestanden
Wer fängt an? Nummer drei, nein, Nummer eins. (Qui commence? Numéro trois, non, numéro un.) - Frau Nothmann hat die erste Klasse nicht bestanden
Du isst ja auch! Deswegen stinkt das hier so! - Herr Reuter
Raffen Sie sich also auf und tun sich auch wirklich etwas. - Frau Bertram in der Bioarbeit-1-Email
Weiß nich was da steht, ich hab da irgendwas hingeschrieben. - Herr Bramekamp ist mit dem Vertretungsplan überfordert
Das erleb ich ja jetzt mit dir schon seit ein paar Jahren, dass du mir „irgendwas“ erzählst. - Herr Wedemeyer zu Thees
Arbeitsersparung, total cool! - Frau Bertram
übermüpfig - Marco
Die Zeile gefällt mir jetzt irgendwie nicht mehr... Ich wisch die weg! - Herr Baumann im Quengelton
80 Meter? Ja das wissen wir ja jetzt nicht, ist auch falsch. - Herr Baumann ist nicht mit Marcos Antwort einverstanden
Und dann war da noch...
...“Thies“
...Herr Reuter, der die Tür verrammelte, damit wir die Porträts nicht sehen konnten, die wir später beschreiben sollten
...Nils, der in Französisch lieber ein bisschen schlief, als den Musical-Film zu gucken und Frau Nothmann damit ein bisschen verärgerte
...Herrn Seidels Bezeichnung „Fugenmassaker“ für die Fugen-Arbeit der ehemaligen 10f3
...Frau Kolm, die ein bisschen aufgeregt war und ein bisschen nicht mehr sprechen konnte, als Herr Wagener da war
...Frau Boppert-Hearn, die einfach mal spontan eine Quasi-Arbeit mit uns schrieb und uns ’Imagine’ von John Lennon vorspielte
...Frau Nothmann, die beim dritten Mal tatsächlich auf Anhieb die Leertaste fand
...Frau Backhaus, die mit dem ab-9.-Kurs Pizza machte und aß
...Herr Aufdemkamp, der den Geschichten-Onkel gab
...Arschlecken!
...Sammöööln!
...eine Skala von 1 bis 10
Donnerstag, 11. Dezember 2008
Danke Jürgen!
Begonnen wurde mit Französisch beziehungsweise Latein. Zumindest die ausführende Franz-Lehrerin war super drauf.
So regte Frau Nothmann sich (mal wieder) herrlich über falsche Aussprachen auf, quälte uns so lange, bis wir auch die letzte Silbe korrekt gesagt hatten:
„Das habben wirr noch nie gelerrnt: oi!“Und abermals demonstrierte sie eindrucksvoll ihre technische Unbedarftheit. So drückte sie schon wieder aufs Mausfeld, um den Film anzuhalten („Die Taste, Frau Nothmann!“). Nachdem dieser dann eine Weile angehalten war, fragte sie freundlich und mit schiefem Blick (haha) auf Beamer und Laptop:
„Geht das von selbst aus hierr?“Nun ja, im Bestfall nicht.
„Muss man lange drücken, nech?“,mit einem Auge (haha) auf einer Taste am Beamer. Genau, Frau Nothmann.
„Macht ihrr das?“Jooo Frau Nothmann... Gern doch...
Noch lustiger wurde es dann in den zwei folgenden Stunden Chemie.
Frau Bertram verkündete uns gleich zu Beginn schon, dass es sehr langweilig werden würde. Was wohl auch tatsächlich der Fall gewesen wäre, wenn es Jürgen nicht gäbe (danke Jürgen!).
Der sagte nämlich (wie wir ihn kennen!) ziemlich viel ziemlich geniales Zeug, das aber leider nicht von allen richtig interpretiert und deshalb nicht hinreichend gewürdigt wurde. Einer der Frevler: Hendrik. Der drehte sich wegen einer besonders gewitzten Aussage Jürgens (danke Jürgen!) zur Seite, vergrub das Gesicht in den Händen, machte „Chhrraaaa!“ und trat gegen die Wand. Unglücklicherweise traf er dabei das daran hängende Periodensystem der Elemente, welches deswegen unter lauten Geräuschen des Hinabstürzens hinabstürzte.
Und damit, man kann es sich denken, war die Langeweile wie weggeblasen. Man applaudierte Hendrik, dankte Jürgen (danke Jürgen!) und freute sich sehr.
Knifflig: das Wiederanbringen des PSE. Aber Frau Bertram, Hendrik, ein klein bisschen Marco und natürlich Jürgen (danke Jürgen!) schafften es letztlich doch. Das Ding hängt jetzt zwar ein wenig anders als vorher, aber das ist wohl nicht so wichtig. Oder gerade doch, schließlich muss es irgendwie Jürgens Wille gewesen sein. Also bleibt uns nur zu sagen:
Danke Jürgen!
Donnerstag, 27. November 2008
Sammelpost IV
Jetzt wird’s langsam richtig lustig! - Frau Bertram motiviert uns für Chemie
Kiefernorthopäde - Eric hat ein Herz für die Umwelt
Manchmal muss man erst machen und dann denken. - Herr Mullaert
Ach was machen wir denn da! - Frau Naujoks
Du hast gar nichts zu sagen, du hast ne Krawatte an! - Herr Wedemeyer
Die tun sich zusammen? Das ist ja... Die Urkatastrophe! Schlimmer als der Urknall. - Herr Wedemeyer kommentiert Elias’ Fahrgemeinschaft und nennt sie schädlich für die Schülerschaft
So lustig ist das nun auch nicht. - Herr Sohns ist entsetzt über ein Lachen in der Klasse
Wieso führt ihr uns hierher? - Frau Nothmann hat echt keinen Plan, wo der PC-Raum ist
Ich befinde mich schon im Umbruch! - Frau Kolm fällt auf, dass sie anfängt, uns zu duzen und böse Beziehungen aufzubauen
Und dann war da noch...
...Herr Kücks, der 10 Minuten zu früh in den Französisch-Kursraum stürmte, Mathe machen wollte, nicht einsah, wieso die Stunde noch nicht vorbei sein sollte, fluchte, dass er noch die Sittensen-Zeiten drin habe, wieder hinausging und sich vermutlich furchtbar über sich selbst ärgerte
...Anja, die „replicants“ und „republicans“ verwechselte
...Frau Bernstorff, die fragte, ob wir eine bestimmte Lehrkraft schon gehabt hätten, dann rhetorisch und sehr hoch „Ist die süß?!“ fragte und sich selbst mit „Ich find die süß!“ antwortete
...Susis Handy, das mitten in Herrn Baumanns Ausführungen hinein so fröhlich war
...Marco, der Monja auf Frau Kolms Anweisung die Tür vor den Kopf schlug
...Carolin, die Inga in die Pfanne haute und erzählte, wo Inga Praktikum gemacht hatte, worauf Frau Nothmann entzückt in die Hände klatschte
...TintenfluB
...physio the rapist
...d’abord, d’abei, d’après
Dienstag, 7. Oktober 2008
Sammelpost II
Es tut mir ja auch leid, aber ich freu mich schon so lange! - Kai verteidigt seine Wahl „Volleyball“ für den Sporttag
Wie lang ist er bei dir, Hendrik? - Raphaela wählt ihre Worte schlecht, als sie nach der Länge des Nils fragt
Jetzt sprech ich schon mit der Tafel... Herr Wedemeyer
Glückpilz - Frau Nothmann
Weil das sonst in drei Hälften zerfallen würde. - Greta
Du brauchst da kein Problem zu haben! - Frau Nothmann
sheepier - Marco (--> cheaper)
Wer auch immer meine Hausaufgaben gemacht hat, er hat bisher fast alles richtig. - Hendrik
Da kommt mein Pausensignal wieder, orange mit Locken. - Frau Voss
Andreas: Wir können uns zur Musikarbeit Herrn Schäfer einladen! - Seidel: Ja, dann kann er das auf dem Akkordeon vorspielen.
Lach nich so scheiße. - Herr Seidel, nachdem er verkündet hat, dass er „dann ja noch zum Friseur“ müsse
Naujoks: Why are the curtains closed? - Hendrik: Die gehn nich mehr auf! - Elias: Die sind abgeschlossen! - Naujoks: ...They do not open?
Kim laut: Man ich hab das niiich! - Nothmann: En français, Kimberley?
Verschmökerungen - Jürgen
Verschantelung der deutschen Sprache - Jürgen
Du kommst auch jedes Mal zu spät, ne? Kann man das abstellen? - Herr Aufdemkamp zu Elias
Das hält, mmh, 45 Jahre. Nich von Geburt an, nich, dass ihr jetzt glaubt, ich wär jünger geworden. - Herr Aufdemkamp über den Satz des Pythagoras
Was war denn nu? ...Nommal, ne? - Herr Aufdemkamp findet das Experiment mit dem Abschießen der Kugeln super
Ich versprech auch, diesmal wiederzukommen. - Herr Aufdemkamp verabschiedet uns in die Herbstferien
Und dann war da noch...
...Frau Voss, die ihre Schüler tritt
...Frau Voss, die ihre eigenen Zettel nicht versteht
...Herr Aufdemkamp, der genau wie in den guten alten Zeiten Hendrik Lennart nennt
...Herr Seidel, der beim Sporttag auf die Frage eines Mädchens, wie gezählt werde, „Eins, zwei, drei“ antwortete
...Herr Seidel, der mit den Schiedsrichtern geschlafen haben wollte, damit wir beim Basketball „auch mal ein Erfolgserlebnis“ hatten
...Frau Münster, die mitten in der Biostunde mit Hendrik ausgiebig über iPods und deren Einfluss auf IKEA redete
...Frau Kolms wundervoll deutsch ausgesprochene „Pointe“
...Jürgen, der eine Kugel „waagerecht runterfallen“ lassen will
...Herr Aufdemkamp, der auf den Vorschlag „Lasst uns die Kugel noch ein paar Mal abschießen!“ verschmitzt lächelte und die Kugel noch ein paar Mal abschoss
...Frau Nothmann, die Selbstmord als überaus lustig und „sehr effektiv“ als Lösung für Beziehungsprobleme ansieht
Montag, 8. September 2008
Ein schöner letzter Satz.
Eine aufgebrachte Englischlehrerin.
Gerade noch vorne stehend, lustig Grimassen schneidend, englisch sprechend und immer leiser werdend - plötzlich vorne stehend, lustig böse guckend, deutsch sprechend und in erhöhter Lautstärke schimpfend.
„Lasst euch doch nicht alles aus der Nase ziehen! Da kann man doch was zu sagen!“
Eine unaufmerksame Deutschlehrerin.
Wie sonst soll man sich von einer solchen einen Patzer wie „Lexikas“ erklären?
Eine "Letzte Reihe"-Lachwelle.
Aufgrund eines bösen Spruches das dritte Reich betreffend stellte sich vor der Tafel Ratlosigkeit ein ("Ich möchte auch lachen!"), manchereiner jedoch konnte sich minutenlang nicht mehr einkriegen.
Einen schwarz-rosa Werbeengel.
Fricke-Band hat nicht gereicht, die rosa DIN-A3-Flügel anzubringen, da musste Tesafilm herhalten.
Und einen makabren Slogan.
Auch wahrhaft großartige schauspielerische Leistungen machen es nicht weniger unangebracht, Himmelstorte mit Wendungen wie „schneller in den Himmel kommen“ zu bewerben.
„Da erwartet man Arsen."
Mittwoch, 27. August 2008
Unglaublich.
Er belehrte uns über viele viele bunte Sachen.
Beispielsweise über irgendwas mit Entschuldigungen und Erziehungsberechtigten, wobei er sich mit Thees verzettelte, der ihm probierte zu erklären, dass er schon 18 ist. Was aber gar nicht so einfach zu sein schien.
„...geht ja mal gar nicht!“Doch doch, Herr Wedemeyer.
„Ach du bist schon 18?! Sag das doch gleich!“
Über den Gebrauch von Handys erzählte er uns: Stumm sind sie okay, sonst nicht. Was dadurch vortrefflich unterstrichen wurde, dass sein eigenes nur Minuten später klingelte und er von Gelächter verfolgt herausstürmte.
Klassensprecher haben wir auch gewählt: Glückwunsch, Thees und Sarah.
Kai war auch vorgeschlagen worden für das Amt, und zwar von Marco. Der seine Stimme aber nicht für ihn abgab, sondern für Sarah - Wedemeyer:
„Und warum hast du ihn dann nicht gewählt?“Marco weiß eine Antwort:
„Weil sie hübscher ist!“Was Herrn W. wiederum dazu veranlasste, Bemerkungen abzulassen, bezugnehmend auf das BVB-Shirt, das Marco anhatte:
„Das sind genau diese Machosprüche... Pottmentalität...“
Bevor wir uns dem Unterricht zuwandten durfte Herr Wedemeyer noch seiner Verzweiflung Platz machen, die ihn wegen der zunehmenden Anzahl der Schüler am Viti plagt:
„Unglaublich... Unglaublich...“Er berichtete von Schülerströmen auf Treppen, die ihn beinahe umgerissen hätten...
„Wo das nur hinführen soll...“Er erzählte von schreienden Fünftklässlern und Schulralleys...
„Unglaublich...“Er schmiss mit einigen Zahlen um sich...
„Is mir schleierhaft, is mir wirklich schleierhaft...“Ja, och. Armer Mann. Knuddeln sollte man ihn, oder? Vielleicht hilft das.
Dann gabs aber tatsächlich noch Unterricht. Längenkreise, Breitenkreise, bla. Wie viele von ersteren haben wir denn? Kai?
„180... ...? Äh, ja, wie viele sind das...“Herr Wedemeyer gibt ihm einen Tipp:
„160.“Kai nimmt dankend an:
„Ja, 160.“Hm. Reingefallen. Schussposition einnehmen, Schütze Wedemeyer!
„Babababamm!“
Hmja. Sonst noch was? Die alten f3er wurden zum Nachsitzen eingeladen, Frau Kolm möchte keine Beziehung zu Schülern aufbauen, und äh, joa. Mehr nich.
Freitag, 22. August 2008
Doch, das wissen wir!
Der… zweite Schultag im elften Schuljahr! Juhu!
Alles ist noch etwas unorganisiert. Lehrer fragen nach Sitzplänen, nach Vorkenntnissen, nach Schülern, fotografieren und reden unheimlich viel organisationsbürokratischen Krams.
Auf Klassenlisten stehende Schüler, die doch nicht anwesend sind (Max und Martin), lösen mehr oder weniger große Verwirrung aus. Tapfer klärt aber Thees jeden Lehrer (in folgendem Beispiel Herrn Baumann) darüber auf, dass Martin nicht da ist, denn er…
„…ist aufm Landwirtschaftsgymnasium.“
Worauf Herr B. erstaunt dreinblickt:
„Heißt das wirklich so?“
Ja, Herr Baumann, das tut es tatsächlich. Nur die bösen unter den Zungen sprechen von „Bauernschule“.
Er wurde aber auch wirklich schon fies verwirrt heute in seinen ersten beiden Stunden bei uns.
„Herr Baumann?“,
fragte die junge Dame vor dem Fenster freundlich.
„Ja bitte?“,
die ebenso freundliche Antwort Herrn Baumanns. Verwirrte Blicke irren durch den Raum - wer war das?
…Aaaah:
„Das ist Sandra.“
Supi. Hallo, Sandra!
Unterricht gabs tatsächlich auch schon heute. Und Fragen. Und ungenaue Antworten:
„Auf meine Frage könnte man noch genauer antworten.“
Ein kurzer Blick zu Elias -
„Ist dir aber egal, nech?“
Wirklich. Herr Baumann versteht es, seine Schüler zu verstehen.
Unser Musiklehrer, Herr Seidel, hatte zuerst weniger Durchblick:
„Nee, den kenn ich auch nicht“,
behauptet er vom (nicht anwesenden) Max.
„Der war auch in unserer Klasse“,
belehrt man ihn.
„Echt?“
Seidel überlegt, hört sich Beschreibungen Max’ an, und urplötzlich jubelt er los:
„Ach, der, der sich den Finger gebrochen hat in meinem Unterricht? Jjjja!“
Quintenzirkel. Tolle Dinger, nicht? Genauso wie das Zeichnen dieser („Hast du das erste Mal einen Zirkel in der Hand?“). Und Merksprüche auch:
„Freche Buben essen asiatische Desserts gesalzen.“
Ja, schön. Herr Seidel freut sich ebenfalls:
„Das machen die?“
Und er freut sich sogar noch mehr, als Marco auf eine seiner Fragen („…bla bla wisst ihr nicht, oder?“) mit lauter und stolzer Stimme „Doch, das wissen wir!“ ruft. Er freut sich tatsächlich so sehr, dass er Marco mit ausgelassener Gestik am Weiterreden hindert:
„Warte mal! Das ist jetzt genau so wie in diesen amerikanischen Verkaufsshows! ‚Diesen Fleck kriegen wir ja nie raus. - Doch, kriegen wir!’“